Die Fassade ist Schutzschild und Visitenkarte zugleich. Eine hinterlüftete Fassadenbekleidung hält Schlagregen von der Wand, lässt Feuchtigkeit nach außen entweichen und gibt dem Haus ein neues Gesicht – oft im selben handwerklichen Material wie das Dach.
Was eine hinterlüftete Fassade leistet
Bei der vorgehängten hinterlüfteten Fassade sitzt die Bekleidung mit einem Luftspalt vor der gedämmten Wand. Dieser Hinterlüftungsspalt ist der Kern des Systems: Er führt Regen ab, der hinter die Bekleidung gelangt, und lässt Feuchtigkeit aus der Konstruktion trocknen. Das Ergebnis ist eine Wand, die dauerhaft trocken bleibt – und sich zugleich gut dämmen lässt.
Materialien mit Charakter
Für die Bekleidung kommen die klassischen Dachmaterialien zum Einsatz:
- Schiefer – langlebig und edel, in altdeutscher oder geradliniger Deckung.
- Titanzink – modern und wartungsarm, in Scharen oder Paneelen.
- Faserzement – wirtschaftlich und vielfältig in Form und Farbe.
Häufig wird die Fassade bewusst auf das Dach abgestimmt, sodass Giebel und Dachfläche eine Einheit bilden.
Energie und Optik in einem Zug
Weil die Bekleidung ohnehin vor der Wand montiert wird, ist eine Fassadensanierung der ideale Moment, um zugleich zu dämmen – ähnlich wie beim Dach. So verbessern sich Energiebilanz und Erscheinungsbild in einem Arbeitsgang. Wie Dämmung und Förderung zusammenspielen, lesen Sie unter Dachdämmung. Die Metallarbeiten dazu führen wir in eigener Klempnerei aus – siehe Leistungen.